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Berliner Mauerweg

Distanz
162.1 km
Anstieg
779 m
Abwärts
779 m

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Der Berliner Mauerweg ist eine Rad- und Wanderroute in Berlin und Brandenburg, die weitgehend dem früheren Verlauf der Berliner Mauer um West-Berlin folgt. Er ist ein Rundweg, du kannst also an jeder Stelle einsteigen. Auf dem größten Teil der Strecke verläuft er auf dem ehemaligen Postenweg der DDR-Grenztruppen oder auf dem Zollweg, der auf West-Berliner Seite entlang der Grenze zum Umland führte.

Die Route verbindet zwei sehr unterschiedliche Teile. In der Innenstadt nutzt sie Stadtstraßen und führt am Checkpoint Charlie, an der East Side Gallery, an der Gedenkstätte Berliner Mauer und am Brandenburger Tor vorbei. Am Stadtrand quert sie den ehemaligen Grenzstreifen, der auf vielen Abschnitten bewaldet und auf Brandenburger Seite kaum bebaut ist. Stelen und Infotafeln entlang des gesamten Weges erinnern an die Todesopfer an der Mauer und an Ereignisse an der Grenze.

Berlin, Germany / Daria K, unsplash.com
Berlin, Germany / Daria K, unsplash.com

Berliner Mauerweg auf einen Blick

  • Routentyp: Rundweg um das ehemalige West-Berlin, Einstieg an jeder Stelle möglich
  • Bundesländer: Berlin und Brandenburg
  • Belag: überwiegend Asphalt. Kurze Passagen sind unbefestigt, und einige meist kürzere Abschnitte haben Kopfsteinpflaster.
  • Zustand: Neben Abschnitten, die nach 2000 neu gebaut wurden, haben manche Strecken noch den ursprünglichen, entsprechend abgenutzten Belag.
  • Wegführung: am Stadtrand meist auf dem ehemaligen Postenweg und Zollweg im Grenzstreifen, in der Innenstadt meist auf Stadtstraßen
  • Beschilderung: durchgehend
  • Abschnitte: Die Berliner Senatsverwaltung teilt den Weg in 14 Abschnitte ein, die in der Nähe von Bahnhöfen oder U-Bahnhöfen beginnen und enden.
  • Mit Kindern: kein einheitliches Urteil für die ganze Runde. In der Innenstadt verläuft der Weg überwiegend auf Stadtstraßen, zwischen Treptow und Neukölln zum Beispiel entlang der Kiefholzstraße. Am Griebnitzsee, in Groß Glienicke und in Glienicke/Nordbahn nutzt er ebenfalls Ortsstraßen. Am Stadtrand folgt er meist dem ehemaligen Postenweg oder Zollweg im Grenzstreifen.
  • Anschlussrouten: Europaradweg R1, Radfernweg Berlin–Kopenhagen, Radfernweg Berlin–Usedom, Havelradweg, Spreeradweg, Radfernweg Berlin–Leipzig
Palais de Sanssouci, Maulbeerallee, Potsdam, Germany / Sandip Roy, unsplash.com
Palais de Sanssouci, Maulbeerallee, Potsdam, Germany / Sandip Roy, unsplash.com

Wie ist der Berliner Mauerweg ausgeschildert?

Der Berliner Mauerweg ist durchgehend ausgeschildert. Auf den Schildern steht „Berliner Mauerweg“. An verschiedenen Stellen zeigen Orientierungs- und Infotafeln den Verlauf und erklären, was an diesem Ort geschah. Wo die innerstädtische Grenze über Straßen verlief, markiert eine doppelte Pflastersteinreihe im Straßenbelag den früheren Grenzverlauf. Vereinzelt kann ein Schild fehlen.

Am meisten aufpassen musst du dort, wo der Weg den historischen Grenzverlauf verlässt: an den gesperrten Uferabschnitten am Griebnitzsee und am Groß Glienicker See, bei Schönefeld und an der Dresdner Bahn bei Lichtenrade. Details findest du weiter unten in den praktischen Hinweisen. Den GPX-Track des Berliner Mauerwegs kannst du direkt in VeloPlanner herunterladen.

Wann ist die beste Zeit für den Berliner Mauerweg?

Als Rundweg hat der Berliner Mauerweg keinen festen Start- oder Endpunkt. Die Beschreibung in diesem Guide verläuft im Uhrzeigersinn ab Potsdamer Platz. Nach Jahreszeit:

  • April–Juni und September–Oktober: milde Temperaturen und weniger Betrieb auf dem Weg
  • Sommer: Die offenen Abschnitte bieten wenig Schatten und können sehr heiß werden.
  • Winter: Der Weg bleibt befahrbar, ist bei Nässe, Schnee oder Eis aber stellenweise rutschig. Einige Infopunkte sind dann nicht zugänglich.
  • Feiertage: Der Weg ist bei Berlinerinnen und Berlinern beliebt. Wenn du Ruhe suchst, wähle einen anderen Tag.
East Side Gallery, Berlin, Germany / Marco ten Donkelaar, unsplash.com
East Side Gallery, Berlin, Germany / Marco ten Donkelaar, unsplash.com

Wie verläuft der Berliner Mauerweg?

Feste Etappen für Radfahrende gibt es nicht. Die Route lässt sich ganz natürlich in vier Teile gliedern, die hier im Uhrzeigersinn ab Potsdamer Platz beschrieben sind.

Potsdamer Platz – Schönefeld
Vom Potsdamer Platz aus nutzt der Weg überwiegend Stadtstraßen und führt an der Topographie des Terrors, am Checkpoint Charlie, am ehemaligen Grenzübergang Heinrich-Heine-Straße und am Engelbecken vorbei. Ab der Schillingbrücke nahe dem Ostbahnhof folgt er dem Nordufer der Spree entlang der East Side Gallery und wechselt an der Oberbaumbrücke nach Kreuzberg. Am Schlesischen Busch in Treptow steht ein erhaltener Wachturm der Grenzanlagen. Etwa auf Höhe des S-Bahnhofs Plänterwald verlässt die Route die Kiefholzstraße und folgt einem gut ausgebauten Radweg durch den Grünzug am Heidekampgraben. Danach verläuft sie am Britzer Verbindungskanal und am Teltowkanal, parallel zur Autobahn A 113 bis Adlershof, und führt weiter zwischen Rudow und Altglienicke.

Schönefeld – Glienicker Brücke
Zwischen dem Dörferblick und Lichtenrade folgt der Weg einer tiefen Einbuchtung der Grenze nach Norden rund um das Dorf Großziethen. Von Lichtenrade über Marienfelde nach Lichterfelde und Teltow verläuft er meist im Grenzstreifen, der teilweise waldartig zugewachsen ist. Die Berliner Seite ist hier bis an die Stadtgrenze bebaut, während auf Brandenburger Seite viele Abschnitte fast ohne Bebauung sind. Die Route passiert das ehemalige Dorf Osdorf und die Kirschbaumallee am Japaneck. Über Teltow, den Süden von Zehlendorf und Kleinmachnow erreicht sie den Königsweg, der ein längeres Stück durch Wald führt. Hinter Kohlhasenbrück geht es am Bahnhof Griebnitzsee vorbei nach Potsdam, in Klein Glienicke über den Teltowkanal und weiter zur Glienicker Brücke.

Glienicker Brücke – Frohnau
Bis zur Fähre Wannsee–Kladow, der nächsten Möglichkeit, die Havel zu queren, verläuft der Weg auf Berliner Gebiet am Wannsee entlang, vorbei an Pfaueninsel und Nikolskoe. Von Kladow führt er zur Grenze bei Potsdam und zum Groß Glienicker See im früher geteilten Dorf Groß Glienicke. Zwischen dem Alten und dem Neuen Hahneberg erreicht er Staaken und folgt dann meist dem Zollweg bis Eiskeller. An der Bürgerablage trifft die Route auf die Havel und folgt ihr über Nieder Neuendorf nach Hennigsdorf, wo sie den Fluss quert. Hinter Stolpe-Süd geht es auf dem Postenweg nach Osten über die ehemalige Transitautobahn nach Hamburg. Nahe der Invalidensiedlung, an der Grenze zwischen Frohnau und Hohen Neuendorf, liegt der nördlichste Punkt des Berliner Mauerwegs.

Frohnau – Potsdamer Platz
Zwischen Frohnau und Glienicke/Nordbahn führt der Postenweg nach Süden, am Entenschnabel wechselt die Route auf Berliner Gebiet. Ab Schildow verläuft sie auf dem ehemaligen Postenweg durch die naturnahe Landschaft des Tegeler Fließes und folgt dann der Heidekrautbahn nach Wilhelmsruh. In Rosenthal, an der Grenze zum Märkischen Viertel, ist ein Stück des West-Berliner Zollwegs im Originalzustand erhalten. Ab Wittenau folgt der Weg der Berliner Nordbahn, vorbei am S-Bahnhof Wollankstraße bis zum ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße. Durch den Mauerpark und entlang der Bernauer Straße erreicht er den Nordbahnhof, dann verläuft er am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal über den Invalidenfriedhof und am historischen Campus der Charité vorbei. An der Luisenstraße quert die Route die Spree und kehrt über das Reichstagsgebäude, das Brandenburger Tor und das Denkmal für die ermordeten Juden Europas zum Potsdamer Platz zurück.

Mitte, Berlin, Germany / Nikita Pishchugin, unsplash.com
Mitte, Berlin, Germany / Nikita Pishchugin, unsplash.com

Sehenswürdigkeiten am Berliner Mauerweg

Der Berliner Mauerweg führt an den bekanntesten Erinnerungsorten der Berliner Mauer vorbei. Hinzu kommen Relikte der Grenzanlagen am Stadtrand und mehrere Orte, die erst nach 1990 entstanden sind.

Gedenkorte und Mauerreste

  • Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße: Grenzstreifen mit einem Mauerabschnitt und einem Wachturm
  • Kapelle der Versöhnung, Bernauer Straße: Stampflehmbau auf den Fundamenten einer Kirche, die während der Teilung der Stadt gesprengt wurde
  • East Side Gallery, Friedrichshain: das längste erhaltene Mauerstück, von Künstlerinnen und Künstlern bemalt
  • Gedenkturm für Günter Litfin am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal
  • Gedenkort Weiße Kreuze am Reichstagsgebäude, für die Todesopfer an der Mauer
  • Stele für Chris Gueffroy an der Chris-Gueffroy-Allee am Britzer Verbindungskanal. Er wurde dort 1989 von DDR-Grenzsoldaten erschossen.
  • Wachturm am Schlesischen Busch in Treptow
  • Grenzturm Nieder Neuendorf: ehemaliger Wachturm mit einer kleinen Ausstellung zur Grenze
  • Invalidenfriedhof: Ein Teil des Friedhofs wurde 1961 für die Grenzanlagen eingeebnet.

Innenstadt

  • Topographie des Terrors
  • Checkpoint Charlie
  • Oberbaumbrücke, ehemaliger Grenzübergang zwischen Friedrichshain und Kreuzberg
  • ehemaliger Grenzübergang Bornholmer Straße und Mauerpark
  • Reichstagsgebäude, Brandenburger Tor und Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Stadtrand, Havel und Potsdam

  • Glienicker Brücke: Ort des Agentenaustauschs zwischen Ost und West während der Teilung
  • Jagdschloss Glienicke und Park Babelsberg
  • Pfaueninsel und Nikolskoe am Wannsee
  • Japaneck zwischen Teltow und Lichterfelde: eine 1,5 Kilometer lange Allee japanischer Zierkirschen, gepflanzt bald nach dem Mauerfall. Jedes Frühjahr findet hier ein Kirschblütenfest statt. Weitere Zierkirschen stehen nahe der Bornholmer Straße und an der Lohmühlenbrücke in Treptow.
  • Osdorf: ehemaliges Dorf, dessen Bewohner 1968 umgesiedelt wurden, weil es so nah an der Grenze lag
  • Fort Hahneberg bei Staaken
  • Tegeler Fließ und Alt-Lübars im Norden
  • Dörferblick bei Schönefeld, mit Originallampen der Grenzanlagen am Weg

Wie ist der Berliner Mauerweg entstanden?

Ab dem 13. August 1961 befestigte die DDR die Grenze zu West-Berlin mit der Berliner Mauer. Auf den meisten Abschnitten gehörte dazu ein Postenweg, auf dem die Grenztruppen ihre Kontrollfahrten machten. Nach der Grenzöffnung am 9. November 1989 wurden die Sperranlagen fast auf ganzer Länge abgebaut, während der Postenweg zunächst fast überall zugänglich blieb.

Schon 1990 markierten Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) die Strecke mit aufgemalten Fahrrad- und Fußgänger-Piktogrammen. 1991 schlug der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) einen durchgehenden Wander- und Radweg rund um die Stadt vor. In den Jahren danach wurden Teile des Mauerstreifens bebaut, und der Postenweg wurde an mehreren Stellen unterbrochen. 2001 beschloss das Abgeordnetenhaus von Berlin auf Initiative von Michael Cramer, die Route auszuschildern und für den Radverkehr auszubauen. Die Arbeiten liefen von 2002 bis 2006. Für Strecken, die nicht mehr existierten, entstanden Ersatzführungen.

Übernachten am Berliner Mauerweg

Wenn du die Runde auf mehrere Tage verteilst, findest du Unterkünfte unter anderem in Berlin-Mitte, Teltow und Wannsee. In den ruhigeren Randlagen lohnt es sich, früh zu buchen. Praktisch ist eine Unterkunft in Bahnhofsnähe, weil du so jede Tagesetappe flexibel beginnen und beenden kannst.

  • Hotels, Pensionen und Privatunterkünfte
  • Campingplätze im Berliner Umland
  • Wildcampen ist in Berlin verboten.

An- und Abreise mit S-Bahn und U-Bahn

Anreise

Weil der Berliner Mauerweg ein Rundweg ist, startest du dort, wo es dir am besten passt. Bahnhöfe direkt an der Route oder in ihrer Nähe sind unter anderem Potsdamer Platz, Nordbahnhof, Wollankstraße, Ostbahnhof, Plänterwald, Griebnitzsee und Hennigsdorf. Weitere gängige Einstiegspunkte sind Hermsdorf, Warschauer Straße, Schöneweide, Schönefeld, Lichtenrade, Lichterfelde Süd, Wannsee, Staaken und Hohen Neuendorf.

Rückreise

Die 14 Abschnitte der Senatsverwaltung beginnen und enden in der Nähe von Bahnhöfen oder U-Bahnhöfen. So kannst du eine Tagestour fast überall abkürzen und mit der S-Bahn oder U-Bahn zurückfahren.

Praktische Hinweise

An mehreren Stellen weicht der Berliner Mauerweg vom historischen Grenzverlauf ab oder ist nicht vollständig ausgebaut. Ende der 2010er-Jahre galten mehrere Abschnitte als sanierungsbedürftig. Im Januar 2019 beschloss der Berliner Senat, den Weg als Ganzes zu sanieren und zu pflegen. Rechne auf älteren Strecken mit abgenutztem Belag.

  • Britzer Verbindungskanal: Auf einem kurzen Stück fehlt der Radweg, es gibt nur einen schmalen Trampelpfad.
  • Schönefeld: Ein kurzer Abschnitt auf Schönefelder Gebiet ist seit 2013 vom privaten Eigentümer gesperrt. Provisorische Routen umgehen ihn.
  • Großziethen: Der Weg verläuft teilweise auf Berliner Stadtstraßen abseits der Grenze. Der Grenzstreifen selbst ist zugänglich, die Wege dort sind aber nicht asphaltiert.
  • Dresdner Bahn bei Lichtenrade: Der Planfeststellungsbeschluss für eine Unterführung erging am 30. September 2021. Bis zur Fertigstellung führt eine längere Umleitung über teilweise gepflasterte Straßen.
  • Griebnitzsee, Potsdam: Der Uferweg ist seit April 2009 von Grundstückseigentümern gesperrt. Der Weg verläuft stattdessen über die Karl-Marx-Straße.
  • Groß Glienicker See: Der Uferweg ist seit Sommer 2009 gesperrt, die Route nutzt Ortsstraßen.
  • Havel: Eine Fähre zwischen Wannsee und Kladow ist Teil der Route.

Die Versorgung unterscheidet sich stark zwischen Zentrum und Stadtrand:

  • An den innerstädtischen Abschnitten, etwa in Mitte, Kreuzberg und Prenzlauer Berg, gibt es viele Cafés, Bäckereien und Supermärkte.
  • Südlich von Schönefeld und westlich von Staaken gibt es längere Abschnitte ohne Einkaufsmöglichkeit.
  • Trinkwasserbrunnen sind entlang des Weges selten. Fülle deine Flaschen bei jeder Gelegenheit auf.

Den Berliner Mauerweg nutzen auch Spaziergänger und Jogger, fahr also rücksichtsvoll. Das gilt besonders an den Gedenkorten. Respektiere Privatgrundstücke entlang des Weges.

Tipps für deine Tour auf dem Berliner Mauerweg

Plane mehr Zeit ein, als die reine Fahrstrecke vermuten lässt. Infotafeln mit historischen Fotos und Erläuterungen stehen entlang der gesamten Route, und gerade die unscheinbaren Orte am Stadtrand haben viel zu erzählen: ein Stück Postenweg im Wald, ein Wachturm an der Havel, eine Stele an einer Kanalbrücke. Nimm für die äußeren Abschnitte genug Wasser und Verpflegung mit.

Wenn du den Berliner Mauerweg auf mehrere Tage oder Wochenenden verteilen willst, öffne die Route im VeloPlanner-Planer und teile sie in eigene Etappen in deinem Tempo ein, am besten mit einem Bahnhof als Tagesziel. Wenn du weiterfahren willst, schließt der Weg direkt an den Europaradweg R1, den Radfernweg Berlin–Kopenhagen, den Radfernweg Berlin–Usedom, den Havelradweg, den Spreeradweg und den Radfernweg Berlin–Leipzig an.

Häufig gestellte Fragen

Darf man am Berliner Mauerweg zelten?

Wildcampen ist in Berlin verboten. Campingplätze gibt es im Berliner Umland.

Wann ist die beste Zeit für den Berliner Mauerweg?

Am besten eignen sich April bis Juni sowie September und Oktober. Im Sommer können die offenen Abschnitte mit wenig Schatten sehr heiß werden. Im Winter ist der Weg befahrbar, bei Nässe, Schnee oder Eis aber stellenweise rutschig.

Ist der Berliner Mauerweg für Kinder geeignet?

Ein einheitliches Urteil für die ganze Runde gibt es nicht, weil der Weg auf mehreren Abschnitten über Straßen führt. In der Innenstadt verläuft er überwiegend auf Stadtstraßen, zwischen Treptow und Neukölln zum Beispiel entlang der Kiefholzstraße. Am Griebnitzsee (Karl-Marx-Straße), in Groß Glienicke und in Glienicke/Nordbahn nutzt er ebenfalls Ortsstraßen. Am Stadtrand verläuft er meist auf dem ehemaligen Postenweg oder Zollweg im Grenzstreifen. Für Touren mit Kindern eignen sich deshalb einzelne Abschnitte besser als die ganze Runde.

Ist der Berliner Mauerweg ausgeschildert?

Ja, der Berliner Mauerweg ist durchgehend ausgeschildert. Auf den Schildern steht „Berliner Mauerweg“. In der Innenstadt markiert außerdem eine doppelte Pflastersteinreihe im Straßenbelag den früheren Grenzverlauf.

Ist der Berliner Mauerweg asphaltiert?

Der Berliner Mauerweg ist überwiegend asphaltiert. Kurze Passagen sind unbefestigt, und einige meist kürzere Abschnitte haben Kopfsteinpflaster. Manche Strecken haben noch den ursprünglichen, abgenutzten Belag.

Wo beginnt und endet der Berliner Mauerweg?

Der Berliner Mauerweg ist ein Rundweg um das ehemalige West-Berlin und hat keinen festen Start- oder Endpunkt. Du kannst an jeder Stelle einsteigen. Die Berliner Senatsverwaltung teilt ihn in 14 Abschnitte ein, die in der Nähe von Bahnhöfen oder U-Bahnhöfen beginnen und enden.

Plane, zeichne auf und navigiere unterwegs

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