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Distanz
367.9 km
Anstieg
5223 m
Abwärts
5242 m

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Die Nord-Süd-Route ist die nationale Radroute 3 der Schweiz. Sie führt von Basel am Rhein bis nach Chiasso an der italienischen Grenze und überquert am Gotthardpass den Alpenhauptkamm. Unterwegs kommst du durch Liestal, Aarau, Luzern, Andermatt und Bellinzona und fährst am Luganersee entlang. Sie gehört zu den neun nationalen Routen von Veloland Schweiz (SchweizMobil) und bildet den Schweizer Abschnitt des EuroVelo 5, der Via Romea Francigena.

Die Route durchquert nacheinander alle großen Landschaften der Schweiz: die Jurahügel rund um Basel, das Ackerland des Mittellands, die Seen der Zentralschweiz, die Hochalpen und schließlich das Tessin. Südlich des Gotthards weicht kahler Granit zuerst Kastanienwäldern und dann Weinbergen, und auf den Schildern steht Italienisch statt Deutsch. Die Route folgt einem der verkehrsreichsten Transitkorridore Europas, und das hat seinen Preis. Ruhige Uferwege und Feldwege wechseln sich mit Abschnitten auf der Hauptstraße ab, die du dir mit Lkw und Passverkehr teilst. Die Gotthardüberquerung ist ein ernsthafter Alpenanstieg.

Luzern, Switzerland / Geertje Caliguire, unsplash.com
Luzern, Switzerland / Geertje Caliguire, unsplash.com

Nord-Süd-Route: die wichtigsten Fakten

  • Typische Dauer: 5–7 Tage
  • Schwierigkeit: laut SchweizMobil insgesamt mittel. Die Etappen Basel–Aarau, Flüelen–Andermatt und Airolo–Bellinzona gelten als schwer, Agno–Chiasso als leicht.
  • Höhenprofil: eine Juraüberquerung über den Schafmattpass, danach das flache Suhrental und die Seeufer. Es folgen ein langer Anstieg durch das Reusstal zum Gotthardpass (2.106 m) und eine lange Abfahrt durch die Leventina, dann der Anstieg zum Monte Ceneri und hügeliges Gelände im Mendrisiotto.
  • Belag: überwiegend Asphalt. Die unbefestigten Abschnitte liegen vor allem zwischen Aarau und Luzern sowie zwischen Flüelen und Andermatt, und die historische Tremola über den Gotthard ist gepflastert.
  • Streckentyp: ein Mix aus Radwegen, Feld- und Waldwegen, ruhigen Nebenstraßen und Hauptstraßen mit markierten Radstreifen
  • Empfohlene Richtung: von Süden nach Norden (Chiasso–Basel) wegen der Gotthardüberquerung. Gefahren wird die Route in beide Richtungen.
  • Netz: Veloland-Route 3; Schweizer Abschnitt des EuroVelo 5
  • Gepäcktransport: SchweizMobil bietet die Route als Pauschalreise mit Gepäcktransport an
  • Familientauglichkeit: als Ganzes nicht familientauglich. Am Monte Ceneri, in Teilen der Leventina, auf der Gotthard-Passstraße und bei der Abfahrt durch die Schöllenenschlucht teilst du dir die Straße mit starkem Auto- und Lkw-Verkehr.

Wie ist die Nord-Süd-Route beschildert

Wie alle nationalen Radrouten der Schweiz ist die Nord-Süd-Route mit roten Wegweisern mit der Routennummer 3 markiert. Auf weiten Strecken ist das blaue EuroVelo-5-Schild in dieselben Wegweiser integriert. Auf stärker befahrenen Straßen sind die Radstreifen gelb markiert, und rot eingefärbte Flächen leiten Radfahrende an Gefahrenstellen wie Steinbruchzufahrten und Tankstellen vorbei.

Ein paar Stellen sind knifflig. Die ausgeschilderte Route umfährt das Zentrum von Bellinzona, für die UNESCO-Burgen musst du also einen Abstecher machen. In der Schöllenenschlucht zwischen Göschenen und Andermatt ist der Radweg nur bergauf freigegeben, bergab wirst du auf die Hauptstraße geleitet. In Gersau legt die Autofähre nach Beckenried an einem anderen Steg ab als die Ausflugsschiffe. Der GPX-Track ist direkt in VeloPlanner verfügbar. Auf der Website und in der App von SchweizMobil findest du die offiziellen Etappenbeschreibungen und eine Karte, die den Belag entlang der Route zeigt.

Andermatt, Schweiz / Levon Guerel, unsplash.com
Andermatt, Schweiz / Levon Guerel, unsplash.com

Beste Richtung und Reisezeit für die Nord-Süd-Route

SchweizMobil beschreibt die Route von Norden nach Süden, doch in Gegenrichtung ist die Gotthardüberquerung angenehmer. Nordwärts fährst du die gepflasterte Tremola auf einer fast autofreien Straße hinauf und rollst auf der Nordseite über glatten Asphalt hinunter. In der anderen Richtung musst du mit beladenem Rad über das holprige Pflaster abfahren und eine schmale Passstraße ohne Seitenstreifen und mit viel Verkehr hinaufklettern. Auch der gleichmäßige Anstieg durchs Tessin fährt sich besser als das Reusstal. Nordwärts hast du außerdem die Sonne im Rücken: Sie beleuchtet die Berge vor dir, statt dich zu blenden.

Die Richtung Nord–Süd hat einen Vorteil. Der separate Radweg durch die Schöllenenschlucht ist nur bergauf freigegeben, deshalb bekommen Südwärtsfahrende die verkehrsfreie Linie an der Teufelsbrücke vorbei. Wer nordwärts fährt, rollt dort auf der Hauptstraße hinunter.

Gotthardpass und Tremola sind im Winter gesperrt, plane die Überquerung also für die Zeit, in der der Pass offen ist. Der Vierwaldstättersee ist oft ruhig, wird bei Föhn aber stürmisch.

Etappen der Nord-Süd-Route von Basel nach Chiasso

SchweizMobil teilt die Route in acht offizielle Etappen ein. Viele fassen sie zu weniger, dafür längeren Tagen zusammen.

Basel – Aarau. Vom Basler Münster folgt die Route dem Rhein und der Birs am St. Jakob-Park vorbei und führt dann durch Pratteln und Liestal ins Ergolztal. Sie überquert den Baselbieter Jura über den Schafmattpass, fällt nach Stüsslingen ab und folgt der Aare nach Aarau.

Aarau – Luzern. Diese Etappe führt durch das flache Suhrental, vorbei an Obstgärten und Gemüsefeldern, nach Sursee und am Sempachersee entlang. Sie passiert Sempach und Rothenburg und folgt dann der Reuss bis ins Zentrum von Luzern.

Luzern – Flüelen. Eine Uferetappe am Vierwaldstättersee, inklusive Fährüberfahrt von Beckenried nach Gersau. Ab Brunnen geht es auf der Axenstrasse am Urnersee weiter.

Flüelen – Andermatt. Der Anstieg durchs Reusstal führt an Altdorf, Erstfeld, Amsteg und Wassen vorbei und weiter durch die Schöllenenschlucht an der Teufelsbrücke vorbei.

Andermatt – Airolo. Die Gotthardüberquerung. Die Route verlässt Andermatt über Hospental und folgt der Passstraße hinauf bis zur Kantonsgrenze. Von dort führt die gepflasterte Tremola in 39 Kehren hinunter nach Airolo.

Airolo – Bellinzona. Diese Etappe führt durch die Leventina über Ambrì, Faido, Giornico und Biasca hinunter nach Bellinzona, teils auf Hauptstraßen.

Bellinzona – Agno. Die Route durchquert die Magadinoebene, steigt neben starkem Verkehr zum Monte Ceneri an und folgt dann dem Vedeggio zum Luganersee.

Agno – Chiasso. Ab Agno folgt die Route dem Luganersee über Morcote, Melide und Bissone nach Capolago. Danach führt sie durch Mendrisio und die Weinberge des Mendrisiotto bis zur Grenze in Chiasso.

Lugano, Switzerland / Antonio Sessa, unsplash.com
Lugano, Switzerland / Antonio Sessa, unsplash.com

Sehenswürdigkeiten an der Nord-Süd-Route

Viele Sehenswürdigkeiten der Route hängen mit der Transitgeschichte des Gotthards zusammen, von mittelalterlichen Passdörfern bis zu den Eisenbahntunneln. Einige liegen nicht direkt an der ausgeschilderten Strecke, sondern sind kurze Abstecher.

Geschichte und Kultur

  • Basler Münster: eine Kirche aus rotem Sandstein mit farbigen Dachziegeln und zwei Türmen. Vom Turm reicht der Blick bis zum Schwarzwald, ins Elsass und zu den Alpen.
  • Altstadt von Liestal: Die Route führt mitten hindurch, vorbei am bemalten Rathaus und am Kantonsmuseum Baselland.
  • Aarau: eine Altstadt auf einem Kalksteinfelsen, bekannt für ihre bemalten Dachuntersichten. Das Schlössli, ein Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert, ist der älteste Teil der Stadtbefestigung.
  • Sempach: ein Rathaus von 1474 und eine Kapelle, die an die Schlacht bei Sempach vom 9. Juli 1386 erinnert
  • Kapellbrücke, Luzern: eine überdachte Holzbrücke, um 1300 erbaut, 204 m lang
  • Löwendenkmal und Gletschergarten, Luzern: ein sterbender Löwe, in eine Felswand gehauen, gleich neben Gletschertöpfen und Fossilien
  • Tellskapelle: eine Kapelle am Seeufer unterhalb der Axenstrasse, die an Wilhelm Tells sagenhafte Flucht erinnert. Von der Straße sind es etwa 10 Minuten steil zu Fuß hinunter.
  • Telldenkmal, Altdorf: Richard Kisslings Bronzestatue von Tell und seinem Sohn Walter, enthüllt 1895
  • Hospental: ein Turm aus dem 13. Jahrhundert, der einzige Überrest des Sitzes der Herren von Hospental
  • Giornico: die romanischen Kirchen San Nicolao und San Michele sowie zwei alte Steinbrücken über den Ticino
  • Burgen von Bellinzona: Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro bilden zusammen mit der Mauer Murata ein UNESCO-Welterbe. Jeden Samstag füllt ein Markt die Altstadt.
  • Morcote: die Wallfahrtskirche Santa Maria del Sasso und die Gärten des Parco Scherrer
  • Bissone: Geburtsort des Architekten Francesco Borromini

Landschaft und Natur

  • Schafmattpass: die Juraüberquerung zwischen Oltingen und Stüsslingen
  • Naturlehrpfad Talweiher: Weiher bei Rothenfluh, an denen im Frühling Tausende Frösche die Straße überqueren
  • Vierwaldstättersee: umgeben von Rigi, Pilatus und Stanserhorn. Die Rütliwiese, auf der die Eidgenossenschaft gegründet wurde, siehst du von Brunnen aus auf der anderen Seeseite.
  • Reussdelta: Auenwald und Feuchtgebiet, wo die Reuss bei Flüelen in den Urnersee mündet
  • Schöllenenschlucht und Teufelsbrücke: Unterhalb von Andermatt stürzt die Reuss durch eine enge Schlucht.
  • Magadinoebene: das Gemüseanbaugebiet des Tessins mit Schutzgebieten im Sumpfland, zwischen Bellinzona und dem Lago Maggiore
  • Wasserfall Santa Petronilla, Biasca: schon bei der Anfahrt von Weitem zu sehen
  • Mendrisiotto: das größte Weinbaugebiet des Tessins, an der Südspitze der Schweiz

Technik und Verkehr

  • Axenstrasse: die alte Uferstraße durch Felsgalerien und Tunnel, heute neben der neueren Straße von Radfahrenden genutzt
  • Tremola: die gepflasterte alte Gotthardstraße, um 1830 gebaut und das längste Baudenkmal der Schweiz
  • Gotthardpass (2.106 m): Ein Museum auf der Passhöhe erzählt die Geschichte der Route und ihrer Tunnel. Die Gotthard-Postkutsche mit Pferdegespann verkehrt bis heute zwischen Andermatt und Airolo.
  • Kirche Wassen: Dank der Kehrtunnel der Bahn sehen Zugreisende diese Barockkirche dreimal von verschiedenen Seiten.
  • Ritom-Standseilbahn, Piotta: eine der steilsten Standseilbahnen der Welt, mit 87,8 % Steigung
  • Monte-Generoso-Zahnradbahn: fährt von Capolago auf den 1.701 m hohen Gipfel
  • Swissminiatur, Melide: Schweizer Bauwerke und Verkehrsmittel im Maßstab 1:25

Übernachten an der Nord-Süd-Route

Die Route verbindet eine Reihe von Städten und Ferienorten, und SchweizMobil listet Unterkünfte entlang der Strecke. Wer mit leichtem Gepäck reisen will, kann die ganze Route als Paket mit Gepäcktransport buchen.

  • Hotels: Brunnen, ein traditionsreicher Sommerferienort am Vierwaldstättersee, hat mehrere Belle-Époque-Hotels.
  • Camping: Andermatt hat einen Campingplatz, praktisch als Basis vor oder nach der Gotthardüberquerung.
  • Gepäcktransport: als Teil der Pauschalreise über SchweizMobil buchbar

Mit dem Zug zur Nord-Süd-Route

Anreise

Basel SBB ist das nördliche Eingangstor, mit direkten Fernzügen aus Deutschland, darunter ICE-Verbindungen aus Berlin. Unter dem Bahnhof gibt es ein großes Fahrradparkhaus. Wenn du im Süden starten willst, nimm einen InterCity von Basel nach Lugano durch den Gotthard-Basistunnel. Diese Züge haben eigene Fahrradbereiche. Vom Bahnhof Lugano führt eine schmale Uferstraße mit Autos, Motorrädern und Bussen nach Melide, wo die ausgeschilderte Route beginnt.

Rückreise

Beide Enden der Route liegen an der Nord-Süd-Bahnachse durch den Gotthard, die Rückfahrt mit dem Zug funktioniert also von beiden Seiten. Fahrpläne und Reservierungen für dein Rad findest du in der SBB-App.

Züge, Busse und Schiffe unterwegs

Mit dem Schweizer ÖV kannst du die schwierigsten Abschnitte überbrücken, bei SchweizMobil heißt das Veloverlad. Mit den vorgeschlagenen Transfers entfällt in beiden Richtungen der Großteil der Anstiege. Zu den Optionen gehören:

  • PostAuto über den Gotthard: Die Busse transportieren Räder auf Heckträgern. Ohne Reservierung kommst du mit, wenn ein Stellplatz frei ist. Empfohlen wird auf allen PostAuto-Linien aber, telefonisch einen kostenlosen Stellplatz fürs Rad zu reservieren (die Nummer steht in der SBB-App).
  • Regionalzüge in der Leventina: praktisch, um den steilen, engen und stark befahrenen Abschnitt zwischen Lavorgo und Airolo zu umgehen
  • Schiffe: Ein Kursschiff auf dem Vierwaldstättersee umgeht die Axenstrasse. Auf dem Luganersee schlägt SchweizMobil vor, in Bissone mit dem Rad an Bord zu gehen und bis Melano zu fahren, um die Hauptstraße zu vermeiden.

Praktische Hinweise

Die größte Herausforderung dieser Route ist eher der Verkehr als die Distanz. Auf mehreren Abschnitten teilst du dir die Straße mit dichtem Transitverkehr, und zwar genau dort, wo Tal oder Pass keinen Platz für einen separaten Weg lassen.

  • Monte Ceneri: Ein breiter Radstreifen verläuft bis zur Passhöhe neben Lkw und schnellem Verkehr.
  • Leventina: Hauptstraße, Autobahn und Bahnlinie verlaufen im Tal nebeneinander. Je enger das Tal Richtung Airolo wird, desto mehr weichen ruhige Nebenstraßen und Feldwege der Hauptstraße.
  • Gotthard-Nordseite und Schöllenen: Auf der Passstraße zwischen Andermatt und der Kantonsgrenze stauen sich oft Autos und Motorräder. Wer abwärts fährt, muss durch die Schöllenenschlucht die Hauptstraße nehmen.
  • Luganersee nach Bissone: Zur Stoßzeit kann die Hauptstraße unangenehm sein.

Die Tremola ist bergab schwieriger als bergauf. Mit beladenem Rad ist das grobe Pflaster bergab langsam und rüttelig. Wer nach Süden fährt, sollte deshalb mehr Zeit einplanen und die Bremsen prüfen. Das PostAuto ist eine echte Alternative für alle, die die Landschaft ohne den Anstieg erleben wollen.

Prüfe vor der Abfahrt den Status der Axenstrasse. Wegen Bauarbeiten ist der Abschnitt zwischen Brunnen und Sisikon für Radfahrende gesperrt worden, als Ersatz verkehrte ein Fahrrad-Shuttle. SchweizMobil veröffentlicht aktuelle Routenhinweise.

Am Luganersee ist ein Großteil des Ufers in Privatbesitz. Öffentliche Badestellen findest du am ehesten neben Bushaltestellen.

  • Fahrradverleih, E-Bike-Verleih und Servicestellen sind bei SchweizMobil für jede Route aufgelistet.
  • Basel SBB hat überdachte Fahrradparkplätze unter dem Bahnhof.
  • Am Wehr Erlinsbach trifft die Route 3 auf die nationalen Routen 5 und 8, in Arbedo-Castione auf die Route 6.

Tipps für die Planung deiner Tour auf der Nord-Süd-Route

Entscheide früh, wie du den Gotthard angehst. Du kannst die Tremola nordwärts hinauffahren, das PostAuto nehmen oder nach Süden fahren und den Radweg durch die Schöllenen nutzen. Diese Wahl bestimmt deine Richtung, deine Anreise zum Start und die Zahl der Tage, die du brauchst. Plane am Passtag zusätzliche Zeit für Fotostopps und das Museum auf der Passhöhe ein. Für einen Ruhetag eignet sich Luzern, weil es ungefähr am Übergang vom Flachland zu den Alpen liegt.

Die offiziellen Etappen sind ein Ausgangspunkt, keine Vorschrift. Öffne die Route im VeloPlanner-Planer und teile sie in Tagesetappen ein, die zu deinem Tempo passen. Du kannst auch den Abstecher zu den Burgen von Bellinzona einbauen oder einen verkehrsreichen Abschnitt mit dem Zug überspringen.

Häufig gestellte Fragen

Gehört die Nord-Süd-Route zu EuroVelo?

Ja. Sie bildet den Schweizer Abschnitt des EuroVelo 5, der Via Romea Francigena, die sieben europäische Länder von England bis Brindisi in Süditalien verbindet.

Wie lange dauert die Nord-Süd-Route?

Die meisten brauchen 5–7 Tage. SchweizMobil teilt die Route in acht Etappen ein, die sich kombinieren lassen.

Ist die Nord-Süd-Route für Kinder geeignet?

Als Ganzes nicht. Am Monte Ceneri, in Teilen der Leventina, auf der Gotthard-Passstraße und bei der Abfahrt durch die Schöllenenschlucht teilst du dir die Straße mit starkem Auto- und Lkw-Verkehr.

Kann ich den Anstieg zum Gotthard auf der Nord-Süd-Route auslassen?

Ja. Die PostAutos über den Gotthard nehmen Räder auf Heckträgern mit. Es empfiehlt sich, vorab einen Stellplatz fürs Rad zu reservieren, die Telefonnummer steht in der SBB-App. SchweizMobil schlägt außerdem Zug- und Bustransfers vor, mit denen der Großteil der Anstiege entfällt.

In welche Richtung sollte ich die Nord-Süd-Route fahren?

Für die Gotthardüberquerung ist Süd–Nord die bessere Wahl. Du fährst die gepflasterte, fast autofreie Tremola hinauf und auf der Nordseite über Asphalt hinunter. Von Nord nach Süd kannst du dafür den nur bergauf freigegebenen Radweg durch die Schöllenenschlucht nutzen.

Wo beginnt und endet die Nord-Süd-Route?

Die Nord-Süd-Route (nationale Radroute 3 der Schweiz) verläuft zwischen Basel und Chiasso an der italienischen Grenze. Sie führt über Aarau, Luzern, Andermatt, den Gotthardpass und Bellinzona sowie am Luganersee entlang.

Plane, zeichne auf und navigiere unterwegs

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