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Stettiner Haff-Rundweg

Distanz
296.5 km
Anstieg
967m
Abwärts
967m

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Der Stettiner Haff-Rundweg (polnisch: Wokół Zalewu Szczecińskiego) ist ein grenzüberschreitender Rundkurs durch zwei Länder: auf der östlichen, polnischen Seite über Stettin (Szczecin), Stepnica, Wollin (Wolin), Misdroy (Międzyzdroje) und Swinemünde (Świnoujście), auf der westlichen, deutschen Seite über Anklam, Ueckermünde und Altwarp. Der östliche Teil der Route deckt sich vollständig mit dem Verlauf des Blue Velo, und viele Abschnitte führen mit direktem Blick auf den Dammschen See (Jezioro Dąbie) und das Haff selbst.

Die Runde ist etwas für alle, die gern am Wasser unterwegs sind. Sie verbindet Hochwasserdeiche und Uferwege mit lokalen Asphaltstraßen und Waldwegen; unterwegs passierst du Marinas, Strände, die Buchenwälder des Nationalparks Wolin und die Vogelparadiese, für die das Haff bekannt ist: das Reservat Czarnocin, den Anklamer Stadtbruch oder das Untere Peenetal. Dazu kommt die historische Ebene, von der Slawen- und Wikingersiedlung bei Wollin bis zu den preußischen Forts von Swinemünde.

Das Wichtigste zum Stettiner Haff-Rundweg

  • Fahrzeit: 2–7 Tage, je nach Tempo und Zahl der Stopps
  • Schwierigkeit: leicht; konditionell wenig anspruchsvoll
  • Höhenprofil: überwiegend flach mit kurzen Anstiegen; keine langen oder steilen Rampen, der höchste Punkt liegt bei etwa 45–50 m ü. NN
  • Untergrund: gemischt; Asphalt vor allem auf Zufahrten und bei größeren Orten, viel Schotter und Splitt (besonders auf der polnischen Haffseite und entlang des Dammschen Sees), stellenweise Betonplatten und kurze Pflasterabschnitte
  • Wegetypen: Radwege, Deichwege, lokale Asphaltstraßen und Waldwege
  • Richtung: die Runde lässt sich problemlos in beide Richtungen fahren
  • Empfohlenes Rad: Gravelbike, Trekkingrad oder Hardtail-MTB
  • Für Familien: abschnittsweise; vom Autoverkehr getrennte Teilstücke wie der Deichweg zwischen Czarnocin und Zagórze, der Radweg Wollin – Misdroy oder die separaten Radwege von Trzebież nach Stettin eignen sich für Kinder, dazwischen nutzt die Route jedoch lokale Straßen mit Autoverkehr

Beschilderung und Navigation

Die Beschilderung ist uneinheitlich und unterscheidet sich beiderseits der Grenze. Auf deutscher Seite ist die Route gepflegter und klarer ausgeschildert, verläuft aber über lange Abschnitte gemeinsam mit dem Oder-Neiße-Radweg (D-12); eigene Schilder des Stettiner Haff-Rundwegs tauchen nur sporadisch auf. Auf polnischer Seite gibt es schwächer markierte Abschnitte und Umleitungen über lokale Straßen; in Swinemünde fehlen Schilder ganz, und die Beschilderung in Stettin ist, Stand 2026, erst in Planung.

Deshalb ist der GPX-Track auf dieser Route Grundlage, kein Extra. Die Datei lädst du direkt von der Routenseite in VeloPlanner herunter; unterwegs hältst du dich besser an Karte und geplante Abschnitte, statt dich allein auf die Schilder zu verlassen.

Beste Richtung und Reisezeit

Die Fahrtrichtung ändert nichts an der Schwierigkeit; die Wahl hängt also von der Anreiselogistik ab und davon, welchen Teil der Runde du dir für den Schluss aufheben willst. Am günstigsten fährst du von Frühjahr bis Frühherbst: Dann verkehren die saisonalen Fähren über das Haff, mit denen sich die Runde abkürzen und variieren lässt, und im Sommerfahrplan fahren auf der Linie Stettin – Goleniów – Wollin – Swinemünde Polregio-Züge, die bis zu 30 Räder mitnehmen. Der Sommer ist zugleich Hochsaison, Fahrradtickets für den Zug kaufst du deshalb besser im Voraus.

Etappen: So lässt sich der Stettiner Haff-Rundweg einteilen

Die Route hat keine offizielle Etappeneinteilung; fahren kannst du sie in 2–7 Tagen und praktisch überall starten. Die folgende Einteilung in sieben Abschnitte zwischen den Knotenorten ist ein redaktioneller Vorschlag, keine vom Betreiber vorgegebene Struktur.

Stettin – Modrzewie: Aus der Innenstadt geht es über den aussichtsreichen Radweg der Trasa Zamkowa hinaus (Auffahrt unten, nahe dem Ufer), und hinter dem Stadtteil Dąbie beginnt ein neuer Schotterweg am Ufer des Dammschen Sees. Unterwegs warten Rastplätze am Wasser wie Zakątek Chełszcząca und der Przylądek Czterech Szkieletów („Kap der vier Skelette“), ein Schiffswrack im Schilf vor Lubczyna sowie Yachthafen und Strand in Lubczyna selbst. An der Ina-Mündung lohnt ein Abstecher zum wilden Strand mit Blick auf den „Betonowiec“, ein gesunkenes Stahlbetonschiff, das 1945 in Stettin ausgebombt wurde.

Modrzewie – Wollin: Über Stepnica, ein Fischerdorf aus dem 13. Jahrhundert mit der hölzernen Tawerna Panorama von 1840 und einem Strand mit aus Swinemünde herangeschafftem Sand, strebt die Route den Deichen direkt am Haff zu. In der Nähe liegt das Reservat Olszanka, der Ort mit der größten Dichte an Seeadlerhorsten in Polen. Ab Czarnocin beginnt einer der schönsten Abschnitte der Runde: ein Schotterweg auf den Deichen durch das Natura-2000-Gebiet Odermündung und Stettiner Haff, wo auf den Wiesen wild lebende Konik-Pferde und schottische Highland-Rinder grasen, manchmal direkt auf dem Weg.

Wollin – Swinemünde/Ahlbeck: Wollin, im Frühmittelalter einigen Quellen zufolge eine der größten Städte Europas, erinnert mit dem Freilichtmuseum Zentrum der Slawen und Wikinger an seine einstige Bedeutung. Danach wird das Gelände hügelig: Das Rückseitendelta der Swine überblickst du vom Burgwall aus dem 12. Jahrhundert in Lubin (Eintritt kostenpflichtig) oder kostenlos vom Hügel Zielonka. Hinter dem Türkissee in Wapnica und Misdroy wartet ein 2,5 Kilometer langer Abschnitt am Rand der Düne mit Blick auf Strand und Ostsee; an Ein- und Ausfahrt musst du das Rad ein paar Meter durch den Sand schieben.

Swinemünde/Ahlbeck – Anklam: Swinemünde, die Stadt auf 44 Inseln, lockt mit preußischen Befestigungen, dem höchsten Leuchtturm Polens (68 m) und der Mühlenbake (Stawa Młyny). Die Grenze überquerst du auf einem bequemen Rad- und Fußweg durch den Wald direkt zur Seebrücke von Ahlbeck, einem der Kaiserbäder der Insel Usedom. Weiter passiert die Route das DDR-Museum in Dargen und die Traktoren-Welt, verlässt die Insel über die Zecheriner Klappbrücke von 1931 und führt entlang von Überflutungsflächen mit versunkenem Wald und über einen Steg über die Peene nach Anklam. Die saisonale Fahrradfähre Kamp – Karnin kürzt diese Etappe ab und bringt dich nah an das allein stehende Segment der einstigen Eisenbahnbrücke Berlin – Swinemünde heran.

Anklam – Ueckermünde: In der Hansestadt Anklam wurde der Flugpionier Otto Lilienthal geboren, dem ein interaktives Museum gewidmet ist. Hinter der Stadt steigt die Route auf einen Damm durch den Anklamer Stadtbruch, ein ausgedehntes Moor, das nach dem Hochwasser von 1995 der Natur zurückgegeben wurde und ein wahres Vogelparadies ist; die besten Beobachtungen bietet der Aussichtsturm 2,5 km vor dem Dorf Bugewitz. Nach Ueckermünde gelangst du über schmale unbefestigte Pfade am Strand von Mönkebude vorbei, danach auf Radwegen.

Ueckermünde – Trzebież: Ueckermünde hat eine historische Altstadt mit dem Schloss der Pommerschen Herzöge (heute Haff-Museum), eine vertäute Replik einer mittelalterlichen Kogge und einen Tierpark am Stadtrand, in dem du Tiere füttern darfst. Auf polnischer Seite lohnt ein 3 km langer Abstecher nach Nowe Warpno, eine der westlichsten Städte Polens, mit Fachwerk-Altstadt aus dem 15. Jahrhundert und saisonaler Fähre ins deutsche Altwarp. Weiter passiert die Route die Fachwerkkirche in Warnołęka von 1727 sowie ein Lavendelfeld in Brzózki und erreicht Trzebież.

Trzebież – Stettin: In Trzebież liegt der größte polnische Hafen am Stettiner Haff; der Ort erinnert außerdem an den Kajakfahrer Aleksander Doba, den ersten Menschen, der den Atlantik allein im Kajak überquerte. Über Police, mit den Ruinen des Augustinerklosters aus dem 14. Jahrhundert in Jasienica und den Überresten der deutschen Fabrik für synthetisches Benzin, kehrt die Route auf separaten Radwegen nach Stettin zurück. Zum Finale bleiben die Hakenterrasse (Wały Chrobrego), das Schloss der Pommerschen Herzöge oder die Lastadie (Łasztownia) mit Blick auf die Altstadt.

Przeprawa promowa / bonczek-piotr, veloplanner.com
Przeprawa promowa / bonczek-piotr, veloplanner.com

Was gibt es am Stettiner Haff zu sehen

Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen direkt an der Route oder erfordern nur einen kurzen Abstecher. Die wichtigsten, thematisch gruppiert:

Natur und Aussichtspunkte

  • Nationalpark Wolin: Buchenwälder und Aussichtspunkte; der Abschnitt entlang der Route ist gebührenfrei
  • Türkissee (Jezioro Turkusowe) in Wapnica: ehemaliger Kreidetagebau mit ungewöhnlich türkisfarbenem Wasser
  • Rückseitendelta der Swine: Panorama vom Burgwall in Lubin oder vom Hügel Zielonka
  • Reservat Czarnocin und Natura-2000-Gebiet Odermündung und Stettiner Haff: Wasservögel, Beobachtungsplattformen, Konik-Pferde und Highland-Rinder
  • Reservat Olszanka bei Stepnica: die größte Dichte an Seeadlerhorsten in Polen
  • Anklamer Stadtbruch: ausgedehntes Moor mit Aussichtsturm bei Bugewitz
  • Unteres Peenetal: Überflutungsflächen mit versunkenem Wald, beliebt bei Kormoranen
  • Dammscher See mit Strand und Anleger in Lubczyna

Militär- und Technikdenkmäler

  • Fort Gerhard und Leuchtturm in Swinemünde: eines der besterhaltenen preußischen Küstenforts des 19. Jahrhunderts in Europa und der höchste Leuchtturm Polens
  • Festung Swinemünde: Engelsburg (Fort Anioła) und Westfort (Fort Zachodni) mit Militärausstellungen
  • Mühlenbake (Stawa Młyny): Seezeichen in Windmühlenform, Wahrzeichen von Swinemünde
  • V3-Stellung bei Wapnica: kleines Museum zur längsten Kanone des Zweiten Weltkriegs
  • Betonschiff an der Ina-Mündung: Wrack eines Stahlbetonschiffs auf einer Sandbank
  • Brückensegment in Karnin: Rest der gesprengten Eisenbahnbrücke Berlin – Swinemünde, aus der Nähe nur vom Wasser aus zu sehen
  • Ehemalige Fabrik für synthetisches Benzin in Police mit dem Geschichtsmuseum „Skarb“ und Führungen an Samstagen
Arek Kub, veloplanner.com
Arek Kub, veloplanner.com

Geschichte und Kultur

  • Zentrum der Slawen und Wikinger Jomsborg–Vineta bei Wollin: Rekonstruktion einer Siedlung aus dem 9.–11. Jahrhundert; im Sommer Slawen- und Wikingerfestival
  • Wollin: Regionalmuseum (Muzeum Regionalne im. A. Kaubego), historischer Getreidespeicher und Holländerwindmühle (beide nur von außen zu besichtigen)
  • Stettin: Hakenterrasse, Schloss der Pommerschen Herzöge, Uferboulevards und Lastadie
  • Kaiserbäder der Insel Usedom: Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin mit Bebauung von der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert
  • Otto-Lilienthal-Museum in Anklam: interaktive Ausstellung über den Flugpionier
  • Ueckermünde: Schloss der Pommerschen Herzöge mit Haff-Museum und Replik einer Hanse-Kogge
  • Nowe Warpno: Fachwerkrathaus und Promenade mit Blick auf das deutsche Ufer
  • Ruinen des Augustinerklosters in Jasienica
  • Palast in Karszno: Neorenaissance-Residenz nach dem Vorbild der Loire-Schlösser, nur von außen zu besichtigen

Anreise und Transport

So kommst du zur Route

Starten kannst du praktisch an jedem Punkt der Runde. Am bequemsten sind Stettin oder Swinemünde: Beide Städte haben die besten Bahnverbindungen und Langzeitparkplätze. Auf deutscher Seite bieten sich Anklam und Ueckermünde als Startpunkte an.

Direkt an der Route liegen die Bahnhöfe in Stettin (Główny und Dąbie), Goleniów, Wollin, Misdroy und Swinemünde. Die Verbindungen bedienen Polregio, Koleje Zachodniopomorskie und Intercity; die Fahrradmitnahme erfordert ein Zusatzticket, um das du dich im Sommer frühzeitig kümmern solltest. Auf deutscher Seite gibt es Bahnhöfe der Deutschen Bahn im linksufrigen Teil von Swinemünde, in Ahlbeck, Anklam und Ueckermünde (Umstieg in Pasewalk Richtung Stettin, Berlin und Stralsund); DB Regio und UBB bieten Fahrrad-Tageskarten an. Saisonal nehmen auch FlixBus- und PKS-Busse Räder mit; die Mitnahme meldest du beim Ticketkauf an, die Plätze sind stark begrenzt. Wer mit dem Auto anreist, findet Parkplätze u. a. in Stettin, Stepnica, Wollin, Misdroy und Nowe Warpno. Flughäfen liegen bei Goleniów und in Heringsdorf bei Swinemünde.

Fähren über das Haff: Abkürzungen und Rückwege

Die Wasserquerungen machen die Runde flexibel kürzbar und variierbar:

  • Kamp – Karnin: saisonale, eigens für Radfahrende eingerichtete Fähre (nimmt bis zu 20 Räder mit); kürzt die Etappe Swinemünde – Anklam ab und fährt am historischen Brückensegment vorbei
  • Ueckermünde – Kamminke bei Swinemünde: Fahrten an ausgewählten Wochentagen in der Saison
  • Nowe Warpno – Altwarp: saisonale Überfahrt von einer Viertelstunde zwischen polnischem und deutschem Ufer, Fahrradmitnahme möglich
  • Trzebież – Kopice/Stepnica: Überfahrt auf Anfrage nach vorheriger Reservierung; erlaubt es, Stettin auszulassen und die Runde deutlich zu verkürzen
  • im Sommer verkehren an Wochenenden Schiffe mit Fahrradmitnahme zwischen Stettin und Swinemünde

In Stettin selbst nimmst du dein Rad kostenlos im Nahverkehr mit (am bequemsten in der Straßenbahn), und aus Police und Jasienica fahren Stadtbusse, ebenfalls mit kostenloser Fahrradmitnahme.

Praktische Hinweise

Die größte Herausforderung sind hier Navigation und Fährlogistik: Die Beschilderung ist stellenweise inkonsequent, die Fähren verkehren saisonal und haben begrenzte Kapazität. Ein GPX-Track, vor der Abfahrt geprüfte Abfahrtszeiten und im Voraus gekaufte Fahrradtickets für den Zug ersparen viel Ärger, besonders in den Ferien.

Ein paar Dinge, die du dir merken solltest:

  • an Ein- und Ausfahrt des Dünenabschnitts hinter Misdroy musst du das Rad ein paar Meter durch den Sand schieben; ein kurzes sandiges Stück gibt es auch vor der Grenze auf deutscher Seite
  • die langen Schotter- und Splittabschnitte auf der polnischen Haffseite und entlang des Dammschen Sees sprechen für breitere Reifen
  • die alternative Betonplattenstrecke an den Deichen zwischen Warnołęka und Brzózki ist in mittelmäßigem Zustand und im Sommer teils zugewachsen; im Frühjahr ist sie eine lohnende Aussichtsvariante
  • die Fabrikruinen in den Wäldern um Police besichtigst du ausschließlich mit Führung; Erkundungen auf eigene Faust sind eine schlechte Idee

Zum Schluss

Der Stettiner Haff-Rundweg schmeckt am besten ohne Eile: Badestellen, Marinas und Aussichtstürme verführen öfter zu Pausen, als der Plan vorsieht, und die Spanne von 2–7 Tagen lässt dir viel Spielraum. Öffne den kompletten Routenverlauf in VeloPlanner und teile ihn im Planer in Abschnitte nach deinem Tempo; die Fähren über das Haff behältst du dir als Sicherheitsventil für Wetterumschwünge oder Planänderungen. Das Wasser hast du hier fast immer auf einer Seite des Lenkers; der Rest liegt bei dir.

Häufig gestellte Fragen

In welche Richtung fährt man den Stettiner Haff-Rundweg?

In beide. Die Richtung ändert nichts an der Schwierigkeit, die Wahl hängt also von der Anreise ab und davon, welchen Teil der Runde du dir für den Schluss aufheben willst.

Ist der Stettiner Haff-Rundweg gut ausgeschildert?

Die Beschilderung ist uneinheitlich. Auf deutscher Seite sind die Schilder klarer (die Route verläuft dort gemeinsam mit dem Oder-Neiße-Radweg), auf polnischer Seite gibt es schwächer markierte Abschnitte, und in Swinemünde und Stettin fehlen Schilder bislang. Ein GPX-Track ist praktisch unverzichtbar.

Wo startet man den Stettiner Haff-Rundweg am besten?

Starten kannst du überall, am bequemsten beginnst und endest du aber in Stettin oder Swinemünde: Beide haben die besten Bahnverbindungen und Langzeitparkplätze. Auf deutscher Seite sind Anklam und Ueckermünde gute Startpunkte.

Welches Rad passt zum Stettiner Haff-Rundweg?

Am besten ein Gravelbike, Trekkingrad oder Hardtail-MTB. Der Untergrund ist gemischt: neben Asphalt viel Schotter und Splitt, vor allem auf der polnischen Haffseite und entlang des Dammschen Sees, dazu kurze Abschnitte mit Betonplatten und Pflaster.

Ist der Stettiner Haff-Rundweg für Kinder geeignet?

Abschnittsweise. Vom Autoverkehr getrennte Teilstücke wie der Deichweg zwischen Czarnocin und Zagórze, der Radweg Wollin – Misdroy oder die separaten Radwege von Trzebież nach Stettin eignen sich für Kinder. Dazwischen nutzt die Route jedoch lokale Straßen mit Autoverkehr, als Ganzes ist die Runde deshalb keine reine Familienroute.

Wie viele Tage braucht man für den Stettiner Haff-Rundweg?

Die Runde fährst du normalerweise in 2–7 Tagen, je nach Tempo und Zahl der Stopps. Das Gelände ist überwiegend flach und ohne lange Anstiege, die Tagesetappen lassen sich also leicht an die eigenen Möglichkeiten anpassen.

Plane, zeichne auf und navigiere unterwegs

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