VeloPlanner nach dem ersten Jahr

Kacper Goliński Kacper Goliński ·

Vor einem Jahr haben mir viele gesagt, VeloPlanner würde keinen Sinn ergeben. Es gibt Strava, es gibt Komoot — wozu also? Heute haben wir 58.000 registrierte Radfahrer, die aktiv ihre Routen planen.

VeloPlanner nach dem ersten Jahr

Das Projekt entwickelt sich ständig weiter: neue Funktionen, neue Routen, neue Inhalte. Die Community wächst Monat für Monat.

Und wie läuft es geschäftlich? Auch ziemlich gut. Wir arbeiten mit vielen großartigen Partnern zusammen, und viele von ihnen bleiben uns ein weiteres Jahr treu. Außerdem entscheiden sich immer mehr Menschen für den Premium-Plan.

Warum überhaupt Premium, wenn wir Partner haben?

Weil unser Hauptziel ist, eine Plattform zu bauen, auf der Radfahrer ihre Abenteuer planen können — und wir möchten, dass sie für alle zugänglich ist. Deshalb ist die kostenlose Version von VeloPlanner voll funktionsfähig. Das meiste, was du brauchst, bekommst du ohne zu bezahlen. Premium bietet einige (sehr nützliche) Extras: Wetter entlang der Route, Satellitenkarten, Offline-Modus in der App und keine Werbung.

Dass wir eine so umfangreiche kostenlose Version anbieten können, ohne dich bei jeder Gelegenheit mit Werbung zu bombardieren, verdanken wir unseren Partnern. Ohne sie wäre VeloPlanner ein ganz anderes Produkt.

Ein paar Worte über Geld

VeloPlanner hat keinen Investor. Bisher habe ich es aus meinen eigenen Ersparnissen finanziert. Ich konnte mir erst nach acht Monaten Arbeit ein Gehalt zahlen.

Eigentlich sollte es einen Investor geben. Jemand aus der Branche, der unsere Mission verstand und helfen wollte. Wir haben monatelang gesprochen. Alles war bereits vereinbart und wir hatten sogar einen Notartermin gebucht. Dann brachte ein interner Streit auf Seiten der Investoren im letzten Moment alles zum Stillstand.

Das war ein ziemlicher Schock für mich. Aber ich habe mich mit einer Tabellenkalkulation hingesetzt, alles durchgerechnet, was ging, und mich entschieden, das Produkt weiterzuentwickeln. Ich habe sogar die erste Person in Vollzeit eingestellt. Im Nachhinein hat sich das als das Beste herausgestellt. VeloPlanner wächst zu seinen eigenen Bedingungen. Wir hören auf die Community, und die Community belohnt uns mit ihrem Engagement.

Das Team

Dank der Unterstützung der Community und unserer Partner konnten wir ein Team aufbauen. Im Moment arbeiten vier Personen an VeloPlanner:

Ich und Marta, in Vollzeit. Marta ist meine rechte Hand und hilft bei der Unternehmensführung und der Produktentwicklung.

Ada (in Teilzeit) kümmert sich um Inhalte, Moderation und Marketing. Marlena (in Teilzeit) ist für UI/UX zuständig.

Wie geht es weiter?

Es kann manchmal stressig werden, aber ich blicke optimistisch in die Zukunft. Im Moment konzentrieren wir uns auf die Weiterentwicklung der mobilen App, weiteres Wachstum in Polen und den Ausbau unserer Präsenz in Deutschland.

Es liegt viel Arbeit vor uns. Dieses erste Jahr hat gezeigt, dass das, was wir tun, Sinn ergibt und dass es immer mehr Radfahrer gibt, die VeloPlanner immer häufiger nutzen.

VeloPlanner in Zahlen

  • 58.000 registrierte Nutzer
  • 450.000 einzelne Website-Besucher in 2026
  • 60.000 Downloads der mobilen App
  • 4 Personen im Team

Über den Autor

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